| 1. | Wie kommt es eigentlich, dass es heute viel mehr Ausländer in Deutschland gibt als in der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts? |
| 2. | Das lässt sich so erklären. Zur Zeit des Wiederaufbaus brauchte die Bundesrepublik viele Arbeiter und Arbeiterinnen. |
| 3. | Was meinen Sie damit? Können Sie das näher erklären? |
| 4. | Es war so: Es gab nicht genug deutsche Arbeiter und Arbeiterinnen. Also lud man Gastarbeiter aus anderen Ländern ein. |
| 5. | Ich hätte auch gern gewusst, wie viele Ausländer zur Zeit in der Bundesrepublik leben. |
| 6. | Und woran liegt es eigentlich, dass die meisten Ausländer Türken sind? |
| 7. | Mich interessiert zu erfahren (hören), warum verhältnismäßig wenige Ausländer deutsche Staatsangehörige werden. |
| 8. | Man fragt sich, ob Deutschland auf dem Wege ist, ein multikulturelles Land zu werden. |
| 1. | Wir sind in mehrere Länder gereist. |
| 2. | Viele Osteuropäer gehen in den Westen. |
| 3. | Sei ihr in die Berge gefahren? |
| 4. | Wir waren nicht direkt im Wald, sondern wir sind nur bis an den Wald gegangen, und dann sind wir umgekehrt. |
| 5. | Gelegentlich gehen auch sonntags in die Bibliothek. |
| 6. | Gehst du jetzt in die Vorlesung? |
| 7. | Wir haben vor, ans Schwarze Meer zu fahren. |
| 8. | Hella und Hans wollen heute ins Konzert gehen. |
| 9. | Am liebsten zögen wir aufs Land. |
| 10. | Gehen wir doch noch ein Weilchen an den Rhein. |
| 1. | Wir haben einen großen Entschluss gefasst. (in the context of the next sentence; without context it could be Wir haben eine große Entscheidung getroffen.) |
| 2. | Wir haben beschlossen umzuziehen. / Wir haben uns entschlossen umzuziehen. |
| 3. | Habt ihr euch schon entschieden, ob ihr jetzt oder erst im Sommer umzieht? |
| 4. | Hans wird das bestimmen. |
| 5. | Margot hat endlich eine Entscheidung getroffen. (in the context of the next sentence) |
| 6. | Sie hat sich entschieden, in Freiburg (an)statt in Göttingen zu studieren. |
| 7. | Ihre Freundin Gisela hat beschlossen, ein Jahr ins Ausland zu gehen. / Ihre Freundin Gisela hat sich entschlossen, ein Jahr ins Ausland zu gehen. |
| 8. | Ihre Eltern sind zu der Ansicht gekommen, dass Gisela davon profitieren wird. |
| 1. | Ich will / möchte nur Eins sagen. |
| 2. | Das Merkwürdige / Seltsame / Sonderbare / Komische ist, sie hat unseren Termin vergessen. |
| 3. | Das ist das Einzige, was wir machen / tun können. |
| 4. | Das ist das Gute an dieser Stelle / dieser Tätigkeit / diesem Job. |
| 5. | Das war das Erste, was wir getan haben. |
| 6. | Wo sind eure Sachen, Kinder? |
| 7. | Nur gut, dass du früh gekommen bist. |
| 8. | Beides ist wichtig. |
| 9. | Das ist das Merkwürdige / Seltsame / Sonderbare / Komische an dieser Sache / Angelegenheit. |
| 10. | Die Sache ist die: wir müssen eine Entscheidung treffen. |
| 11. | Anna hat dasselbe gesagt. |
| 12. | Ich habe Verschiedenes gekauft. Unter anderem ein Buch über Türken in der Bundesrepublik. |
| 1. | Rüdiger und ich haben einen großen Entschluss gefasst. |
| 2. | Wir reisen nächsten Sommer nach Deutschland, und zwar in die neuen Bundesländer. |
| 3. | Wir wollen auf die bekannte Insel Rügen fahren. |
| 4. | Unter anderem wollen wir uns dort alte Kirchen anschauen. |
| 5. | Selbstverständlich fahren wir auch in den südlichen Teil von Ostdeutschland. |
| 6. | Wir haben vor, in dem berühmten Elbsandsteingebirge zu wandern. |
| 7. | Wir werden bestimmt große Freude an der herrlichen Landschaft haben. |
| 8. | Rüdiger ist auf den tollen Gedanken gekommen, an einem der vielen schönen Seen in Mecklenburg ein Kajak zu mieten. |
| 9. | Im Harz, dem Gebirge, durch das früher der Eiserne Vorhang lief, werden wir zwei ganze Tage verbringen. |
| 10. | Nach unserem neuen Reiseführer soll es in der Stadt Wernigerode wunderbare alte Fachwerkhäuser geben. |
| 1. | Durch Zufall habe ich ein Programm über Ausländer in der BRD im gesehen. |
| 2. | Unter anderem wurden einige Türken interviewt. |
| 3. | Aus ihrer Sicht hört sich das Leben in Deutschland nicht so gut an. |
| 4. | Sie haben das an verschiedenen Beispielen veranschaulicht. |
| 5. | Obwohl die meisten seit vielen Jahren in Deutschland leben, ist vielen immer noch, als ob sie im Ausland lebten. |
| 6. | Woran liegt es Ihrer Meinung nach, dass sie sich nach so langer Zeit immer noch wie Fremde fühlen? |
| 7. | Das liegt zum Teil daran, dass nur relativ wenige Türken die deutsche Staatsangehörigkeit haben. |
| 8. | Viele Türken reisen jedes Jahr in die Türkei, und sie wollen die türkische Staatsangehörigkeit nicht aufgeben. |
| 9. | Auch diejenigen Ausländer, die aus anderen Ländern stammen, klagen über die Fremdenfeindlichkeit der Deutschen. |
| 10. | Trotzdem entscheiden sich die meisten Ausländer dafür, in der Bundesrepublik zu bleiben, weil es ihnen in Deutschland finanziell besser geht als in der Heimat. |
| 1. | Die Länder der Europäischen Gemeinschaft haben sich nicht dagegen, sondern dafür entschieden, eine Europäische Union zu bilden. |
| 2. | Das wird es den Staatsangehörigen dieser Länder erleichtern, in anderen Ländern der EU zu leben und zu arbeiten. |
| 3. | Zum Beispiel war es früher sehr schwer, in den Niederlanden eine Arbeitserlaubnis zu bekommen. |
| 4. | Einer Regierungssprecherin nach werden immer mehr Osteuropäer nach Westeuropa kommen. |
| 5. | Sie wollen in den Westen, weil die Lebensbedingungen im Westen günstiger sind als im Osten Europas. |
| 6. | Einem Artikel nach, den ich vor kurzen gelesen habe, wir dieses neue Freizügigkeit viele Probleme verursachen. |
| 7. | Der Verfasser meinte, das Beste wäre, die entwickelten Länder unterstützten Osteuropa finanziell. |
| 8. | Und das andere wäre, Wirtschaftsexperten nach Osteuropa zu schicken. |
| 9. | Beides würde den Osteuropäern helfen. |
| 10. | Die Probleme scheinen so groß zu sein, dass nicht einmal die Experten sicher sind, wie sie sich lösen lassen. |
| 1. | Ich habe eine junge Türkin kennen gelernt. |
| 2. | Obwohl (Obgleich) sie erst siebzehn ist, ist sie gut informiert. |
| 3. | Anscheinend (Allem Anschein nach) hört (sieht) sie die Nachrichten im Fernsehen. |
| 4. | Es bedrückt (deprimiert) sie, dass Ausländer es in der BRD nicht leicht haben. |
| 5. | Die Hälfte ihrer Familie lebt (wohnt) in Deutschland. Die andere Hälfte lebt (wohnt) in der Türkei. |
| 6. | Das Seltsame (Merkwürdige / Sonderbare / Komische) ist, sie fühlen sich immer noch nicht zu Hause in Deutschland. |
| 7. | Mich interessiert zu erfahren (hören), woran das liegt (was die Gründe dafür sind). |
| 8. | Ich frage mich auch, ob die Deutschen wirklich wissen können, wie sich viele Türken fühlen. |
| 9. | Nur gut, dass ein Dialog zwischen Türken und Deutschen begonnen hat. |
| 10. | Erst wenn die Deutschen sie besser verstehen, werden sie ihre Vorurteile ablegen. |
| 1. | Ich habe mich entschlossen, nächsten Sommer nach Österreich zu fahren. |
| 2. | Mich interessiert zu hören, warum du nach Österreich willst und nicht nach Deutschland. |
| 3. | Das liegt daran, dass ich mich besonders für die österreichische Kultur interessiere. |
| 4. | Ich habe zufällig ein Buch über österreichische Kulturgeschichte gelesen. |
| 5. | Der Autor behauptet/meint, dass die Kultur der Jahrhundertwende besonders interessant sei/wäre/ist. (Der Autor ist der Meinung, dass ....) |
| 6. | Er veranschaulicht seine Behauptungen an wunderbaren Beispielen. |
| 7. | Beim Lesen kam ich auf den Gedanken, für mindestens vier Wochen nach Wien zu fahren. |
| 8. | Der Gedanke, dass mir das nicht gelingen würde, deprimierte mich (machte mich traurig / betrübte mich) manchmal. Doch jetzt geht mein Traum tatsächlich in Erfüllung! |
| 9. | Das Schöne daran ist, dass ich einen ganzen Monat in Wien sein werde. |
| 10. | Das ist wirklich toll! |
| 1. | Viele Leute haben Freude an den filmischen Reiseberichten im Fernsehen. |
| 2. | Das Gute an diesen Programmen ist, dass sie es einem ermöglichen, sozusagen ins Ausland zu reisen, und zwar in Länder, die man sonst wahrscheinlich nie zu sehen bekäme. |
| 3. | Wer entschließt sich schon dazu, in den Irak oder in die Slowakei zu reisen? Doch im Fernsehen konnte man diese Länder kürzlich kennen lernen. |
| 4. | Und wer wäre schon auf den Gedanken gekommen, in das ehemalige Ostpreußen zu reisen, und zwar bis an die ehemalige russisch-deutsche Grenze? |
| 5. | Neulich haben wir durch Zufall einen Reisebericht über dieses Gebiet gesehen. |
| 6. | Die Kommentatorin beschrieb die Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen sowohl aus deutscher als auch aus russischer Sicht. |
| 7. | Nach der Kommentatorin versucht man heute, die Geschichte beider Kulturen in dieser Gegend gleichermaßen zu betonen. |
| 8. | Der Kommentatorin nach liegt das an den besseren Beziehungen zwischen dem heutigen Russland und der Bundesrepublik. |
| 9. | An diesen Beispielen lässt sich klar machen, wie viel man durch Reiseberichte im Fernsehen lernen kann. |
| 1. | Immer mehr Ausländer aus allen Teilen der Welt, besonders aus nicht-europäischen Ländern, kommen in die Vereinigten Staaten. |
| 2. | Viele von ihnen werden wahrscheinlich eines Tages amerikanische Staatsangehörige. |
| 3. | Das Interessante daran ist, dass Amerikaner auf diese Weise mit vielen verschiedenen Kulturen in Berührung kommen. |
| 4. | Der offensichtliche Vorteil einer multikulturellen Gesellschaft ist, dass das Land durch die Energien verschiedener Kulturen bereichert wird. |
| 5. | Andere behaupten allerdings das Gegenteil. |
| 6. | Die sehen hauptsächlich einen Nachteil in dem Nebeneinander ganz verschiedener Kulturen. |
| 7. | Man fragt sich natürlich, wie diese große Zuwanderung die Zukunft Amerikas beeinflussen wird. |
| 8. | Man hätte gern gewusst, ob Amerika ein Schmelztiegel bleiben wird oder ob ein Mosaik verschiedener Kulturen bestehen wird. |
| 9. | Viele sind der Meinung, dass die USA nicht mehr als Schmelztiegel bezeichnet werden können. |
| 10. | Das lässt sich ihrer Meinung nach so erklären: In den USA treffen heutzutage mehr unterschiedliche Kulturen als früher zusammen, und sie alle wollen an ihren ethnischen Besonderheiten festhalten. |
| 1. | Das Beste an vielen amerikanischen Schulen und Hochschulen ist die multikulturelle Schüler- und Studentenschaft. |
| 2. | Im Vergleich zu heute waren die Schüler und Studenten vor einer Generation zum größten Teil europäischer Herkunft. |
| 3. | Damals gab es wahrscheinlich nicht einmal halb so viele junge Menschen nicht europäischer Herkunft wie heute. |
| 4. | Nach Bevölkerungsexperten wird zum Beispiel in Kalifornien bald die Hälfte der Bevölkerung zu Minderheiten gehören. |
| 5. | Wenn man sich entschließt (Wenn man beschließt), Studenten verschiedener ethnischer Herkunft näher kennen zu lernen, hat man heutzutage an vielen Schulen und Universitäten Gelegenheit dazu. |
| 6. | Es ist natürlich auch wichtig, dass junge Leute die Gelegenheit haben, mit Menschen derselben Herkunft Kontakt zu haben. |
| 7. | Sicherlich ist beides wichtig, wenn man auf der Suche nach eigenen Identität ist. |
| 8. | Selbst wenn (Auch wenn) man keine engen Bindungen an andere ethnische Gruppen hat, profitiert man von dem multikulturellen Charakter der Schulen. |
| 9. | Eins steht fest. |
| 10. | Die Amerikaner stehen erst am Anfang ihrer Entwicklung zu einer echten multikulturellen Gesellschaft. |
| 1. | Mich interessiert folgendes zu erfahren. |
| 2. | Woran liegt es, dass es immer mehr ausländische Studenten in den Vereinigten Staaten gibt? |
| 3. | Das liegt daran, dass amerikanische Universitäten einen sehr guten Ruf im Ausland haben. |
| 4. | Nach Abschluss ihres Studiums müssen diese Studenten eine wichtige Entscheidung treffen, nämlich ob sie in diesem Land bleiben oder in ihre Heimat zurückkehren wollen. |
| 5. | Das sind Sachen (Dinge), die sie sich lange überlegen müssen. |
| 6. | Aber selbst wenn sie die Gelegenheit (Möglichkeit) haben, in den USA zu arbeiten, fällt ihnen die Entscheidung sicherlich nicht leicht. |
| 1. | Neulich (Vor kurzem) habe ich einen interessanten Russen kennen gelernt. |
| 2. | Er unterhielt sich (sprach) mit mehreren Ausländern. |
| 3. | Mindestens zwei von ihnen waren Chinesen. |
| 4. | Sie diskutierten über (besprachen) verschiedene Zeitungsartikel über Rechtsradikale. |
| 5. | Der Russe meinte (behauptete), es sei (wäre) ihm egal, was diese Deutschen von Ausländern halten. / Dem Russen nach ist es egal, was ... |
| 6. | Aber ich spürte, dass er bedrückt (deprimiert) war. |
| 7. | Offensichtlich ist es ihm nicht egal. / Es ist ihm offensichtlich nicht egal. |